Jo­ker Sa­hin mit Hat­trick in e...
    Jo­ker Sa­hin mit Hat­trick in elf Mi­nu­ten

Teu­to­nia St. Tö­nis setzt un­be­irrt sei­nen Hö­hen­flug fort. Der Auf­stiegs­kan­di­dat ließ sich auch vom Ta­bel­len­vier­ten PSV We­sel-Lack­hau­sen nicht stop­pen und fuhr mit ei­nem ver­dien­ten 4:0 (1:0)-Er­folg den fünf­ten Sieg in Fol­ge ein.

Die Elf von Be­kim Kas­tra­ti fes­tig­te da­mit ih­ren Platz als ein­zi­ger ernst­haf­ter Ver­fol­ger von Spit­zen­rei­ter Sterk­ra­de-Nord. Teu­to­ni­as Coach, der ger­ne mal den Fin­ger in die Wun­de legt, hat­te dies­mal am Spiel sei­ner Elf gar nichts aus­zu­set­zen: „Wir wa­ren in al­len Be­lan­gen über­le­gen. Kämp­fe­risch und auch fuß­bal­le­risch. Das war sehr gut von uns“.

Nach ver­hal­te­nem Be­ginn über­nah­men die Gäs­te nach und nach die Kon­trol­le über Ball und Geg­ner und tra­ten vor al­lem in der ers­ten Halb­zeit im Sti­le ei­nes Spit­zen­teams auf. Das ver­lei­te­te die Gäs­te aber nicht da­zu wild an­zu­ren­nen. Im Ge­gen­teil: die Kas­tra­ti-Elf trug ih­re An­grif­fe durch­dacht vor und war­te­te ge­dul­dig auf ih­re Chan­cen. Vor al­lem über die bei­den Au­ßen Bri­an Dol­len und Bri­an Dru­bel be­ar­bei­te­te Teu­to­nia den Gast­ge­ber. Dru­bel war auch Aus­gangs­punkt des 1:0, als er sich zur Grund­li­nie durch­tank­te und mit ei­nem Rück­pass Über­sicht be­wies. Der auf­ge­rück­te Phil­ipp Baum nahm dan­kend an (25.). Zur Pau­se wä­re auch ei­ne hö­he­re Füh­rung mög­lich ge­we­sen - viel­leicht das ein­zi­ge Man­ko ei­ner star­ken Halb­zeit. Chan­cen des Gast­ge­ber gab es nicht. Die prä­sen­tier­ten sich ei­ner­seits zu harm­los und schei­ter­ten an­de­rer­seits an der vom star­ken Io­an­nis Ale­xiou gut or­gan­sier­ten St. Tö­niser De­fen­si­ve.

Mi­ke Fal­co­ne er­setz­te nach der Pau­se den an­ge­schla­ge­nen Pas­cal Ren­ge­ry, für den Hi­roya Gen­da ins Mit­tel­feld vor­rück­te. Die Zwangs­maß­nah­me brach­te das Mit­tel­feld zu­nächst ins Schleu­dern und den ag­gres­si­ver agie­ren­den PSV wie­der rich­tig ins Spiel, so dass der Aus­gleich durch­aus in der Luft lag. Ge­nau in die­ser Pha­se brach­te Kas­tra­ti Tor­jä­ger Bur­han Sa­hin, der sei­nem Na­men al­le Eh­re mach­te und sei­ner Mann­schaft durch ei­nen lu­pen­rei­nen Hat­trick wie­der Sou­ve­rä­ni­tät ein­hauch­te. Ge­ra­de im Spiel nutz­te er ei­nen Black­out der Gast­ge­ber zum 2:0 (64.) und traf ge­gen den kon­ster­nier­ten Geg­ner Se­kun­den spä­ter zum 3:0 (64.). Und ein­mal in Fahrt, schlug der 30-Jäh­ri­ge nach prä­zi­ser Rück­ga­be von Gen­da bin­nen elf Mi­nu­ten so­gar zum drit­ten Mal zu (75.).